Zweitimmobilie gefällig?

Eine Zweitimmobilie irgendwo im Grünen, weit weg vom Alltag und keine Sorgen im Kopf. Wer träumt nicht davon. Dann könnte man jedes Wochenende dorthin pendeln und seinen Urlaub dort verbringen. Diese Idee beweist jedoch, dass Sie sich sehr genau überlegen sollten, wo die Zweitimmobilie stehen soll. Nur dann erhöht sich der Erholungsfaktor und Sie fühlen sich wohl. Ferner gibt es weitere sachliche Fakten zu beachten:

Wer kümmert sich bei Abwesenheit um die Immobilie?

Die allerwichtigste Frage lautet natürlich: Wer kümmert sich um die Zweitimmobilie, wenn Sie keine Zeit haben, dorthin zu fahren? Natürlich muss auch diese regelmäßig gelüftet werden und der Garten muss gemäht werden. Im Winter sollte ebenfalls jemand dort sein, der notfalls den Schnee vom Balkon und vom Dach kehrt. Das Gewicht, das ein Schnee erreichen kann, darf keinesfalls unterschätzt werden.

Sie möchten eine Immobilie im Süden kaufen? Dann könnten Sie diese eventuell an Feriengäste vermieten. Eine schöne Lage in Deutschland ließe diese Idee ebenfalls zu. Trotz allem sollte immer jemand erreichbar sein, der den Schlüssel übergibt und immer nach dem Rechten sieht. Vergessen Sie bei diesem Punkt niemals die Einbrüche, deren Zahl sich immer weiter erhöht. Vor allem bei verlassenen Häusern. Notfalls könnten Sie eine Alarmanlage installieren, die selbstständig die Jalousien rauf- und runterfährt. Somit wird ein Bewohnen vorgetäuscht.

Welche Lage darf es sein?

Über die Lage sollten Sie sich selbst Gedanken machen. Sie selber wissen genau, welche Landschaft Ihnen gefällt und wo Sie sich wohlfühlen. Schaden kann es jedoch nicht, wenn Sie fachliche Situationen einbeziehen: Wie hoch ist die Grundsteuer? Wie viel kostet das Wasser und der Strom? Hier ergeben sich aus regionaler Sicht erhebliche Unterschiede. Nicht zu vergessen, dass manche Gemeinden eine Zweitwohnsteuer berechnen. Alternativ können Sie natürlich gleich ein Eigenheim kaufen, in dem Sie immer wohnen. Dann müssen Sie eventuell einen weiteren Arbeitsweg in Kauf nehmen, könnte sich aber lohnen.

Ein Haus per Zwangsversteigerung kaufen

Nun gibt es in vielen Regionen Deutschlands zahlreiche Häuser, die per Zwangsversteigerung verkauft werden. Falls Sie die Chance haben, sollten Sie da zuschlagen. Teilweise werden die Häuser weit unter ihrem Wert verkauft. Beachten Sie in dem Fall jedoch, dass Sie höchstwahrscheinlich einiges renovieren oder gar sanieren müssen. Nachdem Sie wahrscheinlich nicht alles selber machen können, werden Sie für die eine oder andere Arbeit einen Fachmann beauftragen müssen. Hinzu kommen die Materialkosten. Daher gilt beim Kauf per Versteigerung: Erst einmal informieren, welche zusätzlichen Kosten auf Sie zukommen. So könnte es beispielsweise sein, dass Sie einen komplett neuen Boden verlegen müssen. Und zuvor muss der alte Boden herausgerissen werden. Das hört sich nach sehr viel Arbeit an. Viel wichtiger ist jedoch die Entscheidung, welcher neuer Boden es sein soll. Im Gegensatz zu früher, als Laminat verlegt wurde, gibt es heute ein umfangreiches Angebot von Bodenbelägen. Um welche es sich hier handelt und welche Vor- und Nachteile diese haben, erfahren Sie auf der Internetseite über Ostpreußen. Zusätzlich behandelt diese Seite das Thema des Immobilienkaufs in Ostpreußen. Vielleicht Ihre Chance, auf einen Zweitwohnsitz oder gar die erste eigene Immobilie?