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Ausländerbeiratswahl,
Wahl zum Integrationsrat 2004
In Düsseldorf wurde zum ersten
Mal einen gemeinsamen Listenvorschlag für die Wahl des
Ausländerbeirats bei der Stadt Düsseldorf am 21.
November 2004 namens „Maghrebinisch-Arabische Wählergemeinschaft“
vorgeschlagen, welcher nicht nur die in
Düsseldorf lebenden, zur Wahl des Ausländerbeirat
berechtigten Wähler und Wählerinnen aus
maghrebinisch-arabischem Raum, sondern auch alle ausländischen
Mitbürgerinnen und Mitbürger in Düsseldorf anspricht.
Hintergrund: Die Kandidaten
Rachid Hulich, geboren in Düsseldorf;
Fadi Antonios, geboren in Kuweit;
Mohammed Elassal, geboren in Oued Zem/ Marokko;
Adel Agzanay, geboren Tanger/Marokko;
Rosemarie Saliba, geboren in Mannheim;
Habib Bedoui, geboren in Ouled Haffouz/ Tunesien und
Ahmed El Kourai, geboren in Targuiste/Marokko
wollen durch ihren gemeinsamen
Listenwahlvorschlag - hinsichtlich der Tatsache, dass für
die letzte Wahlperiode (1999-2004)
keine/n einzigen Kandidat/in sich als direkten
Identifikationsfaktor für die rege Wahlbeteiligung
maghrebinisch-arabischer Wählerinnen und Wähler in Düsseldorf
aufgestellt hat, und somit es zur Übervertretung einiger
Migrantengrupen kam - diesmal
möglichst viele, hier in Rede stehenden Wählergruppen
bewegen, sich an der Wahl zu beteiligen. Zum anderen
wollen sie durch ihren besonderen,
tiefen Einblick in die
Lebensbefindlichkeiten der maghrebinisch-arabischen
Community, aber auch der anderen Migrantengruppen dazu
beitragen, dass die Integrationsbemühungen von Ausländerbeirat,
Stadtrat und Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf
mehr Früchte tragen. Gerade die Vertretung im Ausländerbeirat
für die aus dem arabischen Kulturraum stammenden und in Düsseldorf
lebenden Menschen (mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit)
kann zur von allen Seiten gewünschten
Vertiefung der kulturellen Vielfalt wesentlich
beitragen - dies basierend auf gegenseitiger Anerkennung,
Respekt und Solidarität.
In NRW finden am 21.November 2004 Ausländerbeiratswahlen
bzw. Integrationsratswahlen für die Dauer von fünf
Jahren statt, was laut Gemeindeordnung NRW eine Pflicht
in allen Gemeinden mit mehr als 5000 nichtdeutschen
Mitbürgern ist. Dabei
bleibt es den einzelnen Gemeinden überlassen, ob sie
dieses Vertretungsgremium für nicht deutschen Mitbürgern
Ausländerbeirat oder Integrationsrat bilden
wollen.
Die Maghrebinisch-Arabische Wählergemeinschaft
tritt ein für:
- Chancengleichheit in Ausbildung
und Beruf
- Bekämpfung jeglicher Diskriminierung
- Integration ohne Aufgabe der eigenen Identität
- Miteinander, nicht Gegeneinander
Marokkanisch-Deutsche
Assoziation für Beratung und Gemeinwesen e.V. ruft alle
Wahlberechtigten Wählerinnen und Wähler auf, an der Wahl
der Ausländerbeiräte bzw. Integrationsräte teilzunehmen!
El
Kourai
Düsseldorf, den 30. 10.04
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